Das (Berufs)leben ist ein Videospiel. Du startest auf Level eins und arbeitest dich Schritt für Schritt nach oben.
Manchmal erlernst du neue Fähigkeiten und verbesserst dich – das ist der Buff. Und dann gibt es Momente, in denen du ein oder zwei Schritte zurückgehst und das Gefühl hast, nicht mehr dein bestes Selbst zu sein – das ist der Nerf.
Nach mehr als 15 Jahren im HR Management, in welchem ich lange damit beschäftigt war mich selbst zu buffen, bin ich an dem Punkt angelangt an dem mein Job zu 95% darin besteht anderen Menschen in meinem Umfeld diese Buffs zukommen zu lassen. Obwohl ich einen Job im höheren Management habe, bin ich in meinem Konzern dafür bekannt, dass ich fast ausschließlich in Converse anzutreffen bin. Ein verzweifelter Versuch jung zu bleiben, oder ein Treuebekenntnis. Die Gummisohlen gaukeln mir zumindest vor mich auf dem Boden zu halten.

Buffs In Chucks
das ist es also was es hier zukünftig zu finden gibt. Mein Job besteht großteils darin mit Menschen zu reden. Ihnen zuzureden, auf sie einzureden und manchmal auch ihnen etwas auszureden. In diesen Gesprächen, welche vor einem Publikum von hundert Teilnehmern oder auch unter vier Augen stattfinden, entstehen Annekdoten, Metaphern und „Management Advices“, welche bei meinem Gegenüber mit etwas Glück haften. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl wenn jemand, mit dem du voher noch nie zu tun hattest, eine Metapher verwendet die du selbst vor ein paar Jahren entworfen und in Umlauf gebracht hast.
Sharing is caring und genau das möchte ich in regelmäßigen Abständen hier tun. Nicht ohne Eigennutz. Ich möchte Ideen mit einem größeren Publikum teilen und sie testen. Ich will sie in den Boxring stellen. Wenn sie jemand umhauen kann, ausgezeichnet! Dann war sie vielleicht nicht so gut wie ich dachte. Darum hoffe ich auf euer Feedback und eure Kommentare. Und so schließt sich der Reigen und ich buffe mich wieder ein bisschen selbst.
Aber was hat das alles mit Eisenhower zu tun?
Die Eisenhower Matrix ist ein Management Tool, welches einem dabei hilft richtig zu priorisieren.
Grundsätzlich unterscheiden wir auf der X-Achse zwischen „dringend“ und „nicht dringend“. Auf der Y-Achse unterscheiden wir zwischen „wichtig“ und „unwichtig“. So kommen wir zu unserer Matrix.

Meinen Blog buffsinchucks.com zu starten war mir zwar immer sehr wichtig, aber es war nie dringend.
Das ändert sich jetzt. Es ist an der Zeit geplante Dinge in die Tat umzusetzen. Heute befinde ich mich in einem Hotel in Brüssel. Gestern kamen in dieser Stadt zwei Menschen bei einem Terroranschlag ums Leben. Solche Ereignisse führen einem die Endlichkeit des Lebens vor Augen und lassen Dinge, die zuvor nicht dringlich waren, in einem neuen zeitlichen Rahmen erscheinen.
Und so beginnt es. Ich freue mich auf eure Kommentare. Wenn ihr mich auf dieser Reise begleiten und den einen oder anderen Buff für euch selbst mitnehmen möchtet, dann abonniert den Newsletter oder folgt mir auf Twitter unter @buffsinchucks um keinen neuen Eintrag zu verpassen.
Danke und bis zum nächsten Post in ein paar Tagen!

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